Erstes AutoUnsere Gruppen-Chronik

Drei Jahre nach der Neuaufanhme des Samariterdienstes in dem von russischen Truppen besetzten Teil Österreichs im Jahre 1950 wurde der Keim zum heutigen Rettungszentrum gelegt.

Auf Drängen des Betriebsrates der Firma Hitiag begann man mit der zaghaften Errichtung einer innerbetrieblichen Ambulanz.

Am 23.6.1950 wurde der damalige Obmann beauftragt, sich um eine kostengünstige Anschaffung eines Sanitätsfahrzeuges umzusehen.Geplant war auch, sich mit den umliegenden Betrieben zwecks einer Kostenbeteiligung zu arrangieren, unter Auflage, dass das Fahrzeug in Neuda verbleibt.

Am 25.8.1950 wurde ein US-Militärdodge angekauft, wobei die Finanzierung durch den Zentralbetriebsrat und Sammlungen in den umliegenden Gemeinden ermöglicht wurde.

Mit der allgemeinen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, dem Aufbauwillen unserer Mitbürger, ist es dann auch gelungen, diese Betriebsrettungsorganisation immer weiter auszubauen, um den wachsenden Bedürfnissen und Notwendigkeiten gerecht zu werden.

1955 fanden sich die Gründungsmitglieder zusammen und beschlossen, mit diesem Rettungsstützpunkt auch die sanitätstechnische Betreuung der umliegenden Gemeinden und deren Bewohnern zu übernehmen. Aus Spenden, Sammlungen in der Bevölkerung und kostenlos geleisteten Stunden wurde ein modernes Rettungsfahrzeug angeschafft. In diesen Gründungsjahren wurden damit jährlich rund 600 Ausfahrten mit ca. 35.000 km Fahrleistung getätigt.

Die offizielle Registrierung fand im Juli 1956 statt. Damit war auch ein organisatorisches und verwaltungstechnisches Rückgrat geschaffen, um eine optimale Einsatzleistung zu gewährleisten.

Die folgenden Jahre waren von intensiver Schulung der Samariter geprägt, die auch durch die gesteigerten Einsätze erforderlich gemacht wurden. Die Rettungsstelle schuf sich bald einen derart guten Namen, dass es gelang, die Landesübung 1966 auf der Kindergartenwiese in Neuda durchzuführen.